Das Gedicht trägt damit starke autobiographische Züge, denn Günter Eich wurde 1945 im amerikanischen Kriegsgefangenlager Remagen (am Rhein) festgehalten. Jahrhunderts. Das Wort Analyse stammt aus dem Griechischen und bedeutet in etwa Auflösung. Dabei wird ein Objekt (in unserem Fall ein Gedicht) in seine einzelnen Bestandteile zerlegt und anschließend systematisch untersucht. In den darauffolgenden Versen wird außerdem Hölderlin auf das Nomen Urin gereimt und somit direkt in Verbindung gebracht. Der Erzähler gewährt einen Einblick in das harte Soldatenleben, indem er den Prozess der Absonderung unter unerträglichen Bedingungen beschreibt. Merkmale der Trümmerliteratur Die Autoren der Trümmerliteratur waren von Anfang an darauf bedacht, sich von der Masse abzuheben und einen völlig neuen Stil zu benutzen. Die Zusammenstellung beruht auf dem Buch von Hans Braam, der Die berühmtesten deutschen Gedichte auf Grundlage von 200 Anthologien aus über dreihundert Jahren ermittelt hat. Viele, die aus dem Krieg nach Hause kamen, standen also wortwörtlich vor den Trümmern ihrer Existenz, hatten Heim, Familie sowie Freunde verloren und waren darüber hinaus innerli… Die von Eich verwendete „Fäkalsprache“ wie etwa die Metapher3 „Schlamm der Verwesung“ erregt bei dem Leser Entsetzen. Versuche unserer Generation nach 1945 hat man als Trümmerliteratur bezeichnet, (Quelle: H. Böll, Bekenntnis zur Trümmerliteratur, 1952), Literarisches Programm der Trümmerliteratur, Mit der Kapitulation Deutschlands endete am 8. Wie beschrieben, bot sich vor allem die Lyrik für das literarische Schaffen jener Epoche an, wobei auch kurze epische Erzählungen einen besonderen Effekt erfüllen konnten: nämlich den knappen, unreflektieren Blick auf eine Situation. Die Lyrik bot sich für die Vertreter der Epoche nahezu an. Damit kann man sich optimal auch für Klausuren vorbereiten. Das Werk lässt sich in die frühe Nachkriegsliteratur, der Trümmerliteratur einordnen. Zu "Nachts schlafen die Ratten doch" - Literaturwissenschaft - Hausarbeit 2014 - ebook 12,99 € - GRIN Wesentlich ist für das literarische Schaffen dieser Epoche die, Die Autoren der Trümmerliteratur versuchten, die Welt, wie sie sich ihnen präsentierte, abzubilden. Merkmale der Trümmerliteratur. Trotz aller Ironie und Tragikomik muss das Gedicht dennoch als scharfe Kritik an dem zweiten Weltkrieg und seinen Verursachern ( dem verlogenen Nazi-Regime) verstanden werden. Die Literaturperiode gleich nach dem Zweiten Weltkrieg wird als „ Trümmerliteratur “ bezeichnet. Mai 1945 musste sich Deutschland der Schuld für den verlustreichsten Krieg der Weltgeschichte stellen. Kostenlos. Dieses Material präsentiert das Gedicht und stellt es ausführlich vor. Inhaltlich kreiste man um Beobachtungen, die bewusst karg und äußerst direkt erschienen, wobei das triste, notvolle und leiderfüllte Leben innerhalb der Trümmer, Ruinen oder auch Flüchtlingslager gezeigt wurde. Das von Günter Eich verfasste Gedicht „Latrine“ (1948) beschreibt die Situation eines Soldaten, der nach bzw. Das lyrische Ich kontrastiert somit die Verrichtungen auf der Latrine, also das Ausscheiden von Exkrementen, mit der schöngeistigen Literatur. Nach der bedingungslosen Kapitulation am 8. Es geht um Literatur, die von denjenigen verfasst wird, die aus dem Krieg zurückkehren, weshalb es sich um eine ganze Generation handelt, die heimkehrt. Die Menschen hatten den Wunsch nach Aufklärung und entwickelten aufgrund der neuen Meinungsfreiheit, die trotz des Zensurrechts der Besatzungsmächte eine neue Freiheit darstellte, einen regelrechten Literaturhunger. Das Gedicht beschreibt auf tragikomische Art und Weise seine Umgebung und kritisiert den Krieg. Wolfgang Borchert und die Trümmerliteratur. In seinem Gedicht „Latrine“ beschreibt Eich die katastrophalen und menschenunwürdigen Zustände während und nach dem zweiten Weltkrieg. Trümmerliteratur 4 4. Es entstand, ausgehend von Eichs Erfahrungen in einem Kriegsgefangenenlager, zwischen 1945 und 1946 und wurde erstmals 1947 publiziert. Ein Beispiel: Das obige Beispiel zeigt die ersten vier Verse des Gedichts Latrine (1946) des deutschen Lyrikers Günter Eich. Es ging also nicht darum, das Gesehene oder das Erlebte poetisch zu verschleiern oder zu poetisieren, wie es etwa im, Viele Autoren standen dabei am Anfang ihrer künstlerischen Laufbahn und signalisierten dabei einen Bruch. Als Trümmerliteratur, auch Heimkehrerliteratur und Literatur der Stunde Null, wird eine deutsche Literaturepoche bezeichnet, die unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs im Jahr 1945 einsetzt und bis zum Anfang der 1950er Jahre nachzuempfinden ist, wobei sie in der Folge von anspruchsvolleren Formen verdrängt wird. Lerne das Gedicht vor der Gedichtanalyse zunächst gut kennen, indem du es mehrfach liest. Die Trümmerliteratur, teilweise auch Heimkehrerliteratur, wird oftmals als ein Synonym der Nachkriegsliteratur gebraucht. Zudem war die Verbreitung von Literatur aufgrund der Güterknappheit, die auch für das Papier galt, schwierig. Hölderlin, dessen Gedichte von den Nationalsozialisten verwendet wurden um eben jenes nationalsozialistisches Gedankengut zu propagieren, findet hier Erwähnung um abermals Kritik an dem „verlogenen“ Nazi-Regime zu üben. Die Sammlung der berühmten Gedichte spannt einen Bogen vom 15. bis ins 20. Etwas später erfährt der Leser, dass es sich bei dem beschriebenen Ufer um das der Garonne handelt. Die im August 1945 von den Siegermächten vollzogene Aufteilung in vier Besatzungszonen leitete die fast fünf Jahrzehnte während… Trümmerliteratur 1. In Hilde Domins Nur eine Rose als Stütze aus dem Jahre 1959 wird die Sichtweise menschlicher Existenz verarbeitet. Die literarische Epoche der Trümmerliteratur bildet den Auftakt dessen, was später als Nachkriegsliteratur bezeichnet wird. Darüber hinaus verrät Böll noch ein weiteres Detail, das als wesentliches Merkmal der Epoche gilt: die Schreibenden sind scharfäugig. Der Held der Arbeiterklasse wurde zum Symbol des sowjetischen Wiederaufbaus. Beliebte Gattungen sind die Kurzgeschichte, das Sonett sowie die Satire, wohingegen die Dramatik nur wenige Stücke hervorbrachte, die ein großes Publikum fanden. Literatur der Nachkriegszeit (1945-1960) einfach erklärt Viele Erzählende Texte-Themen Üben für Literatur der Nachkriegszeit (1945-1960) mit Videos, interaktiven Übungen & Lösungen. Böll, Heinrich - Mein teures Bein (Inhaltsangabe und Analyse) - Referat : von einem ehemaligen Soldaten, der im Krieg sein Bein verloren hat und sich beim Arbeitsamt melden soll, aufgrund eines Jobangebots. Prinzipiell könnte man diesen Schritt auch mit allen anderen Wissenschaften vergleichen, wie beispielsweise der Naturwissenschaft. Mittelalter, Aufklärung, Klassik, Expressionismus, Biedermeier – jede Literaturepoche hat ihre eigenen geschichtlichen Hintergründe und eigene Merkmale. Gedicht: Latrine / Über stinkendem Graben (1948) Autor: Günter Eich Epoche: Nachkriegsliteratur / Trümmerliteratur Strophen: 4, Verse: 16 Verse pro Strophe: 1-4, 2-4, 3-4, 4-4. Hölderlin, dessen Verse, und die Garonne selbst, weichen einer Mischung aus Exkrementen und Verwesung. Trotz der unmenschlichen Zustände versucht das lyrische Ich auf tragikomische Weise der Situation noch etwas Positives abzuringen. Inventur ist ein Gedicht des deutschen Lyrikers Günter Eich. Eich verdeutlicht hier den Gegensatz zwischen der NS-Propaganda und der Realität, die wahrlich nicht „schön“ ist. Begriff: Die „Trümmerliteratur“, eigentlich „Nachkriegsliteratur“ oder auch „Kahlschlagliteratur“, ist eine Literaturepoche, die 1945 nach dem zweiten Weltkrieg anfing und um 1950 endete. Schreibe dir die Bedeutungen unbekannter Wörter heraus – historische Wörterbücher stehen in Bibliotheken, es gibt aber auch entsprechende Online-Angebote, die von Universitäten betrieben werden. Dadurch forderten die Vertreter dieser Literatur gewissermaßen einen Wahrheitsanspruch ein, denn sie gaben vor, alles mit einem ungetrübten, klaren Blick abzubilden. Die letzte Strophe beginnt mit einem Zitat aus einem Hölderlingedicht: „Geh aber nun und grüße die schöne Garonne“ (V.14f.). Das Drama spielte in der Trümmerliteratur keine Hauptrolle, auch wenn es natürlich dramatische Stoffe gab, die aufgeführt wurden. Nachkriegsliteratur: Zwischen Aufarbeitung und Verdrängung. Sie bekommen Besuch von drei ehemaligen Soldaten, denen der Krieg übel mitgespielt hat. Mit der Trümmerliteratur kam es zum Bruch mit alten … Analyse und Erörterung nicht fiktionaler Texte ... Hierzu erhalten sie drei Gedichte: Eines ist Pflichtaufgabe, aus den beiden ... genannte Trümmerliteratur), fachspezifische Arbeitstechniken (z. Es bleibt die Realität, dargestellt durch den Schlamm der Verwesung. Zu nennen sind allerdings Wolfgang Borcherts Draußen vor der Tür (1947) sowie Carl Zuckmayers Des Teufels General (1946). Sie schauten somit genau hin, zeigten die reale, ungeschönte Wirklichkeit und wollten Geschehenes und Existierendes genau erfassen. Das nicht streng eingehaltene und durch unreine Reime gekennzeichnete Reimschema ist a, b, a, b (usw.). Ich gewann den Eindruck, dass es aus einer emotionslosen Auflistung besteht. Wir haben uns gegen diese Bezeichnung nicht gewehrt, weil sie zu Recht bestand: tatsächlich, die Menschen von denen wir schieben, lebten in Trümmern, sie kamen aus dem Kriege, Männer und Frauen in gleichen Maße verletzt, auch Kinder. Geschichtlicher Hintergrund 8.5.1945 "Stunde null" bis ca. Den Text dazu findest du hier.Es umfasst insgesamt 4 Strophen mit jeweils 4 Versen, wobei das Reimschema kontinuirlich als Kreuzreim auftritt. Dabei werden vor allem schöngeistige und profane Elemente entgegengestellt. 4 In diesem Zusammenhang wird die „Nachkriegsliteratur“ die „Trümmerliteratur“ genannt. Hier „klatscht der versteinte Kot / In den Schlamm der Verwesung“ (V.7f.). In diesem kurzen Ausschnitt aus Heinrich Bölls Bekenntnis zur Trümmerliteratur aus dem Jahr 1952 skizziert Böll recht treffend, worum es grundsätzlich in den literarischen Arbeiten dieser Zeit ging. Klasse einer Realschule - Didaktik - Unterrichtsentwurf 2013 - ebook 12,99 € - Hausarbeiten.de Hierbei wird ersichtlich, dass das Werk keinem durchgängigen Reimschema oder Metrum folgt, wodurch es sich formal gegen die Tradition des Gedichtschreibens wendet. Metaphorisch könnte man dies als Trümmer der Seele bezeichnen. Das Gedicht setzt sich aus vier Strophen zu je vier Versen zusammen. 3 3. herzlich willkommen auf meiner Seite, auf der Sie über 1400 von mir gesprochene Gedichte von 112 deutschsprachigen AutorInnen hören können. Weltkrieg angeführt. Das bedeutete aber auch, dass die Autoren das Leben um sie herum tatsächlich erfahren mussten und nicht im, Diesen Ansprüchen genügten vor allem zwei der. In der DDR war das künstlerische und literarische Leben bestimmt durch den sozialistischen Realismus. Von seiner Position aus vermag der Sprecher einen Blick auf „bewaldete Ufer / Gärten [und] gestrandetes Boot“ (V.6) zu werfen. Folglich galt das Lyrische als ideale Form. Zur Namensgebung dieser Epoche tragen nicht nur die zerstörten Städte bei, sondern vor allem auch die zerstörten Ideale und Vorstellungen der Menschen, die inmitten der Ruinen um ihr Überleben kämpfen. Mit dem Begriff der Nachkriegsliteratur verknüpft sind auch die Begriffe Trümmerliteratur oder Kahlschlagliteratur. Das Gedicht fängt die Stimmung der unmittelbaren Nachkriegszeit ein. Die Schriftsteller distanzierten sich vom NS-Regime und entfernten sich auch stilistisch und sprachlich von der NS-Propaganda. Das lyrische Ich erkennt bei genauer Betrachtungsweise das auf Lügen und Fantastereien erbaute Fundament der Nationalsozialisten. Immerhin waren nahezu alle deutschen Großstädte zerstört und viele Ruinen bezeugten das vorherige Kriegsgeschehen. Viele forderten eine Rückbesinnung auf bürgerliche und christliche Werte. Fazit Neuanfang oder Verarbeitung? Die grundsätzlichen Themen (Trümmer, Heimkehr, Krieg etc.) Die deutsche Nachkriegsliteratur lässt sich grob auf die Jahre 1945 bis 1967 datieren. Die Nachkriegsliteratur wird häufig mit der Trümmerliteratur gleichgesetzt. Allerdings verwies man durch das Schreiben von Kurzgeschichten nicht nur auf Vorbilder, wie etwa Ernest Hemingway oder Ernest Faulkner, sondern grenzte sich mit dieser Kurzform, die sprachliche einfach und sachlich war, ganz bewusst von den umfangreichen, in übertriebener Weise feierlichen und darüber hinaus ideologisch aufgeladenen Werken der nationalsozialistischen Literatur ab. Es kam zum einen unter den Künstlern und Schriftstellern zu unterschiedlichen Reaktionen, als die Not und die Verbrechen des nationalsozialistischen Regimes sukzessive zu Tage traten. Vertreter der Trümmerliteratur gehörten zu diesen Menschen: sie waren entweder selbst aus dem Krieg heimgekehrt oder waren Beobachter dieser Umstände. Nach dem ersten Lesen wirkt das Gedicht sehr nüchtern und unpoetisch. Seine Werke werden weltweit aufgeführt. 2 2. Benn, Gottfried - Gedichte Dieses Material interpretiert das Gedicht “Gedichte” von Gottfried Benn, ein Nachkriegsgedicht, das auf beidruckende Weise Benns Gefühlslage während des Krieges und sein Lyrikverständnis zeigt. Einleitung. (Quelle: H. Böll, Bekenntnis zur Trümmerliteratur, 1952). B. Zi-tiertechnik) und -methoden müssen verfügbar sein. Das lyrische Ich (vermutlich ein deutscher Soldat während des zweiten Weltkrieges) hockt „über stinkendem Graben“(V.1). Nachkriegsliteratur lässt sich bis ins Jahr 1967 belegen. Die beiden Gedichte werden meistens stellvertretend für zwei Varianten des Umgangs mit der Wirklichkeit nach dem Zweiten Weltkrieg eingesetzt. Bertold Brecht war ein einflussreicher deutscher Dramatiker und Lyriker des 20. Die natürliche Idylle, die in den ersten zwei Versen der zweiten Strophe beschrieben wird, steht im Kontrast zu dem vorher beschriebenen Plumpsklo, dass in den zwei Folgeversen (V7.f.) Es geht um eine junge Familie, welche in Armut lebt. Das Nomen Trümmer bezeichnet die Bruchstücke eines größeren, zerstörten Ganzen. Sie war – im Gegensatz zur Prosa – nicht durch die Propaganda der Nationalsozialisten geprägt und machte es möglich, einen knappen, unreflektierten Einblick zu gewähren. Trümmerliteratur nach 1945. Immerhin waren nahezu alle deutschen Großstädte zerstört und viele Ruinen bezeugten das vorherige Kriegsgeschehen. Dies mache Literatur allerdings zu einem wertvollen Gut in dieser Zeit. Der sozialistische Realismus verlangte von den Künstlern und Schriftstellern eine Hochstilisierung der Arbeiter und Arbeitskultur. Sie wird auch als Heimkehrerliteratur oder "Literatur der Stunde Null" bezeichnet und bezieht sich auf das, was die Menschen nach Ende des Krieges in den Städten … Unterrichtsentwurf für die 10. Die Reaktionen waren teils fassungslos, teils kritisch und manchmal auch ausweichend. Die Trümmerliteratur ordnet man in die Zeit von 1945 bis 1950 ein, also in die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg. Hier sind auch Konnotationen zu finden, die das Wort mitunter zu verschiedenen Zeiten hatte. Ist ihre Lyrik Trümmerliteratur oder etwas ganz eigenes? Nicht einmal die „funkelnden Fliegen“ können zur Erheiterung des lyrischen Ichs beitragen. Die Kurzgeschichte wurde von vielen Autoren genutzt, wobei als wichtige Vertreter vor allem Wolfdietrich Schnurre, Heinrich Böll und Wolfgang Borchert gelten. Heinrich Böll, ein wichtiger Vertreter dieser Epoche, beschrieb diese Form der Literatur in einem Aufsatz folgendermaßen: Die ersten schriftstellerischen Versuche unserer Generation nach 1945 hat man als Trümmerliteratur bezeichnet, man hat sie damit abzutun versucht. Neben den über 60 Millionen zu beklagenden Toten fügte insbesondere der Holocaust dem Selbstverständnis als Kulturnation schweren Schaden zu. In dem Gedicht Latrine, geschrieben von Günter Eich und erstmals im Jahre 1948 veröffentlicht, geht es um die Folgen des zweiten Weltkriegs. Mit Schwarzhändlern und den Opfern der Schwarzhändler, mit Flüchtlingen und allen denen, die auf andere Weise heimatlos geworden waren, vor allem natürlich mir der Generationen, der wir angehören und die sich zu einem großen Teil in einer merk- und denkwürdigen Situation befand: sie kehrte heim. Dieses Werk ist urheberrechtlich geschützt und kann daher nicht angezeigt werden. Die Menschen standen folglich vor den Trümmern des Krieges und hatten nahezu alles verloren: Heim, Familien und Freunde. Sie ist in eine Vielzahl unterschiedlicher Strömungen aufgeteilt, die sich thematisch alle mit dem Weltkrieg befassen oder zumindest stark von diesem beeinflusst sind. Es ging nicht darum, Inhalte und Sprache früherer, Einerseits grenzte man sich somit von früheren Epochen ab und forderte andererseits einen ganz ungetrübten Blick auf die Gegenwart. Allerdings gab es kaum Stücke, die ein breites Publikum erreichen konnten. Berühmte Gedichte. Auch das Interesse auf die vormals unzugängliche Literatur von Emigranten, der Exilliteratur, stieg deutlich. Die erste Strophe schildert den Ort des Geschehens: ein Plumpsklo (siehe Titel). Beispiel: „Milch macht müde Männer munter.“. Des Weiteren bedient er sich zweier Wortfelder (Beschreibung der Absonderung / Beschreibung der natürlichen Idylle) um nicht zuletzt zwischen „Schein“ und „Sein“ zu unterscheiden, und die NS-Propaganda als Lüge zu entlarven. Künstlerisch tätig zu sein war aufgrund der existenziellen Notlage nur wenigen Menschen möglich. Nur eine Küchenuhr, die er in den Trümmern findet, erinnert ihn noch an die Fürsorge der eigenen Mutter, wodurch er das verlorene Familienleben begreift. Hölderlin wurde im NS-Regime verehrt, weshalb diese Verbindung nahezu schockierend ist und gleichermaßen einen Bruch zum Vorherigen darstellt, was typisch für die Werke der Trümmerliteratur und Nachkriegsliteratur im Allgemeinen ist. Die Ideologie und Zensur des NS-Regimes wurde ersetzt durch SED-Zensur, kommunistische Ideologie und sowjetische Rahmenverordnungen. Auf dieser Seite sind zwanzig der berühmtesten deutschen Gedichte versammelt. während des Zweiten Weltkriegs in Kriegsgefangenschaft gerät. interessantesten Gedichte der Nachkriegsliteratur. Die Trümmer bezeichnen nicht nur die kaputten, in Trümmer liegenden Städte, Dörfer, etc. Günter Eich - Inventur 6 5. Viele Männer befanden sich in Kriegsgefangenschaft und zahlreiche Deutsche wurden aus den Gebieten vertrieben, die Deutschland zuvor besetzt hatte. In der folgenden Übersicht werden die Merkmale beider Strömungen gebündelt dargestellt, aber mit einem Schwerpunkt auf den Zeitraum zwischen Kriegsende und dem Anfang der 1950er Jahre. Inventur Günter Eich Gedicht Analyse und Text In dem Gedicht Inventur, geschrieben von Günter Eich im Jahre 1946 veröffentlicht, geht es um die die Armut der Menschen nach dem zweiten Weltkrieg . Ein Gedicht von Wolfgang Borchert ist anders als ein Gedicht von Günter Eich und eine Kurzgeschichte von Heinrich Böll unterschiedet … wieder Erwähnung findet. Die Epik bot sich zu dieser Zeit vor allem aufgrund einer Textsorte an: nämlich der Kurzgeschichte. Sie lebten keineswegs in völligem Frieden, ihre Umgebung, ihr Befinden, nichts an ihnen und um sie herum war idyllisch, und wir als Schreibende fühlten uns ihnen so nahe, daß wir uns mit ihnen identifizierten. Dabei beschränkte man sich in den Darstellungen zumeist auf wenige, Verpönt waren wiederum der Rückblick auf frühere Epochen, wie etwa die Antike. Nachfolgend werden die einzelnen Ausprägungen in den verschiedenen Gattungen näher beleuchtet und durch markante Beispiele illustriert. Das Metrum1 wird überwiegend durch einen Daktylus dargestellt. Auch hier steht das unmittelbare Erleben des Krieges, das ungeschönte Zeigen der Nachkriegszeit und die Auswirkungen dessen auf die Protagonisten im Vordergrund der Betrachtung. Setze Ich mich in meiner Analyse mit meiner Interpretationshypothese auseinander, wurde Ich bestätigt. Die zuvor beobachteten Wolken „schwimmen“ unter schwankenden Füßen davon (V.15f.). Diese spezifischen Varianten umfassen jedoch eine etwas kürzere Epoche und enden bereits in den 50er-Jahren, als sich in Deutschlandnach un… Viele, die aus dem Krieg nach Hause kamen, standen also wortwörtlich vor den Trümmern ihrer Existenz, hatten Heim, Familie sowie Freunde verloren und waren darüber hinaus innerlich zerstört. Inhaltsverzeichnis 1. Es werden die Missstände kurz nach dem 2. Une analyse à partir du roman « Tauben im Gras ... der in Deutschland ab 1945 ein Echo gefunden hat. 1950 Short Stories und französischer Existenzialismus Gruppe 47 Autoren und ihre Werke Knappheit und Wiederholungen 1931 Neuer Anfang oder reine Verarbeitung der Kriegserfahrungen? Daraufhin werden die einzelnen Elemente des Objekts (Gedicht) von uns sortiert, geordnet und in irgendeiner Form bewertet. Brecht hat das epische Theater beziehungsweise „dialektische Theater“ begründet und umgesetzt. Erst dann geht es an die systematische Analyse, die in Einleitung, Haupttei… Nicht einmal der scheinbar „intime“ Ort (die Latrine) mit dem „Papier voll Blut und Urin“ (V.2) und den „funkelnden Fliegen“ (V.3) ist ertragbar. lassen sich in zahlreichen Werken auch stilistisch nachempfinden. Darin zählt ein Mensch mit einfachen Worten seine geringen Habseligkeiten auf. Nummeriere die Zeilen. Genauso prägend war allerdings auch die materielle Knappheit und die unsicheren Aussichten in der Zeit dem Krieg. Nachkriegslyrik Naturlyrik und Trümmerlyrik Begründe warum die Gedichte: „Im Grase“ und „Inventur“ der Nachkriegsliteratu­r zuzuordnen sind Theoretische Grundlagen: Grob lässt sich die unmittelbare Nachkriegslyrik in zwei große Bereiche einteilen. Problem- und Zielstellung. Interpretationen und Analysen nach Literatur-Epochen geordnet, Interpretationen und Analysen nach Autoren geordnet, Interpretationen und Analysen nach Titeln geordnet, Interpretationen und Analysen nach Themen geordnet, Günter Eich - Winterliche Miniatur; Günter Eich - Latrine (Gedichtvergleich #172), Alfred Henschke (Klabund) - Die Schlachtreihe; Erich Kästner - Primaner in Uniform (Gedichtvergleich #58), Erich Maria Remarque - Im Westen nichts Neues; Edlef Köppen - Heeresbericht (Vergleich #574), Andreas Gryphius - Tränen des Vaterlandes (Interpretation #121), Georg Trakl - Grodek (Interpretation #334), Wolfgang Borchert - Nachts schlafen die Ratten doch (Textinterpretation #368), Alliteration: Bei der Alliteration beginnen mehrere Worte mit dem gleichen Anfangslaut. Die Nachkriegslyrik hat vielfältige Ausprägungen und ist nicht eindeutig bestimmbar, man kann aber sagen, dass diese Literaturzeit im besonderen Maße von den Kriegs- und Nachkriegserfahrungen bestimmt war. In dieses Werk habe ich seit 2001 neben meiner Liebe zur Lyrik einen beträchtlichen Teil meiner Kraft, meiner Zeit und auch meines Geldes investiert. Denn auch hier wird ein Objekt i… Die Sprache der Prosa galt vielen als durch die NS-Zeit verunglimpft, weshalb zahlreiche lyrische Arbeiten entstanden. Trümmerliteratur: Eine Epoche des Kahlschlags. Man versuchte hierbei nicht, das Gezeigte durch eine stark lyrische Sprache zu verschleiern, sondern direkt zu benennen. Notiere dir erste Eindrücke beim Lesen. So erzählt Wolfgang Borchert beispielsweise im Werk Die Küchenuhr die Geschichte eines jungen Mannes, der durch einen Bombenangriff seine Eltern und sein Heim verloren hat. Die Vertreter der Trümmerliteratur waren meist selbst aus dem Krieg heimgekehrt und versuchten, ein realistisches und wahres Bild der Welt der Nachkriegszeit zu zeichnen. Es war die Heimkehr aus einem Krieg, an dessen Ende kaum noch jemand glauben können. Der Begriff bezeichnet das, was die Generation, die aus dem Krieg zurückkehrte, in der Heimat vorfand: nämlich Trümmer. Abermals ruft Eich einen komischen Effekt hervor, als der Sprecher die sich im Urin spiegelnden Wolken beschreibt (V11.f.). Der Begriff bezeichnet das, was die Generation, die aus dem Krieg zurückkehrte, in der Heimat vorfand: nämlich Trümmer. Mit der Sprache in der Literatur versuchte man sich in literarischen Werken von Traditionellem zu lösen und eine neue, unbelastete Sprache zu finden, die sich von der Sprache der Nationalsozialisten abgrenzen sollte. Dieses Werk ist urheberrechtlich geschützt und kann daher nicht angezeigt werden. Humbold Universität zu Berlin - Institut für deutsche Literatur Inge Müller – eine Getriebene ihrer Erlebnisse? Die Alliteration2 „funkelnde Fliegen“ ist ironisch zu verstehen, da sie auf die pathetische Nazi-Lyrik abzielt. Der Nationalsozialismus wurde auf Schärfste verurteilt und zu einem Sinnbild eines verbrecherischen Kapitalismus geformt. Die Themen sind sozial-politisch, wobei aber nicht nur Not, Elend und Unsicherheit des Krieges und der Kriegsfolgen verarbeitet wurden, sondern auch die Hoffnung auf einen Neubeginn zum Ausdruck gebracht wurden. Die Autoren der Epoche waren Soldaten, die entweder in Kriegsgefangenenlagern festgehalten wurde oder aber aus dem Krieg nach Hause zurückkehrten.Sie waren meistens vor dem Krieg keine Autoren und orientierten sich auch jetzt nicht an den literarischen Vorgaben der vergangenen Epochen. Alltagsgegenstände werden für ihn zu kostbaren Besitztümern, eine … Weiterhin ging es oftmals um Menschen, die aus dem Krieg heimkehrten und die Welt, die sie nun vorfanden, nicht mehr erkannten und sich auch nicht in dieser zurechtfanden: sie standen dabei wortwörtlich vor den Trümmern ihrer Existenz und einstigen Wertvorstellungen und mussten nun damit zurechtkommen. Mai 1945 der. Vor Ort trifft er auf einen Beamten, der kein Verständnis dafür aufbringt, dass der Soldat sich weigert einen Job, wie den eines Schuhputzers, anzunehmen. Sowie der Erzähler auf der Latrine verweilt, klingen ihm die Verse von Hölderlin in den Ohren (V.9f.) Die Überschrift "Latrine" lässt nur schwer Schlüsse auf das zuvor ungelesene Gedicht zu, weil ein Gedicht mit der gemeinten Überschrift "Plumpsklo" nur diffizil einzuordnen ist. Dabei steht die verwendete Farbsymbolik der „schneeigen Reinheit“ (weiß = rein) im Gegensatz zu dem aus Urin bestehenden Spiegel. II (Reorganisation Literatur in der Zeit nach dem Krieg . Die Trümmerliteraten wurden hierbei von amerikanischen Vorbildern und deren Short Stories inspiriert. Trümmerliteratur ist ein Genre, aber es stimmt nicht, dass starre Genrekonventionen jedes Werk der Trümmerliteratur definieren. Allerdings lassen sich die wichtigen Merkmale dieser Epoche tatsächlich nur in den Jahren nach Kriegsende bei zahlreichen Autoren belegen, wohingegen die Nachkriegsliteratur, also die Verarbeitung des Krieges, durchaus länger zu verorten ist. Und sie waren scharfäugig: sie sahen. Das lyrisches Ich schildert die Verrichtungen auf einer notdürftigen Latrine und zeigt das Gesehene ungeschönt und unmittelbar (Blut, Urin, Fliegen). Der Text Die drei dunklen Könige von Wolfgang Borchert gehört zu der Gattung der Trümmerliteratur. Passend dazu lässt sich das Werk in die Trümmerliteratur einordnen. Analyse Günter Eich: Inventur Das Gedicht „Inventur“ von Günter Eich aus dem Jahre 1948 zählt die Habseligkeiten des lyrischen Ichs auf. Das Nomen Trümmer bezeichnet die Bruchstücke eines größeren, zerstörten Ganzen. Dabei sollte die Sprache – die im NS-Regime als Ideologieträger galt – von sämtlichen Floskeln der NS-Zeit bereinigt werden, nicht lyrisch verklärt erscheinen, sondern klar und deutlich die Realität zeigen. Zusammenstellung der wichtigsten bzw. Die deutsche Literaturepoche der Trümmerliteratur beginnt 1945 mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs und endet mit dem wirtschaftlichen Aufschwung Anfang der 1950er Jahre. Durch einen Zeilensprung ist die erste mit der zweiten Strophe verbunden. Autoren der Trümmerliteratur schildern die Erlebnisse des Krieges, aber zeigen außerdem, wie sich ihnen die Gegenwart im Deutschland der Nachkriegszeit darstellt. Das Gedicht entstand während oder kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Wolken, ein Symbol der Reinheit ( oder auch der Ideologie) vergehen. Der versteinte Kot, der auf Nahrungsmangel zurückzuführen ist, kritisiert den Krieg und seine Folgeerscheinungen. Literatur der Nachkriegszeit / Trümmerliteratur - Literaturepoche einfach erklärt - Merkmal, Geschichte, Vertreter, Literatur.